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Was macht eine gute Strom- und Gas-Distribution aus? 8 Punkte, die Vertriebler prüfen sollten

Autorenbild: Energiespardienst24
Energiespardienst24
13. Sept.
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Okt.

Wer im Strom- und Gasvertrieb arbeitet, weiß: Nicht nur das eigene Verkaufstalent entscheidet über den Erfolg. Mindestens genauso wichtig ist die Distribution im Hintergrund.

Tarife müssen wettbewerbsfähig sein, Anträge sauber verarbeitet werden, Provisionen nachvollziehbar abgerechnet werden und bei Problemen braucht es jemanden, der erreichbar ist.

Gerade erfahrene Handelsvertreter, Teamleiter und Vertriebsagenturen sollten deshalb genau hinschauen, bevor sie sich für eine Distribution entscheiden.


Doch woran erkennt man einen wirklich guten Partner im Energievertrieb?

Vertriebspartner im Strom- und Gasvertrieb

1. Direkte Anbindungen statt langer Vertriebsstrukturen.

Ein wichtiger Punkt ist die Frage, wie die Distribution an die Energieversorger angebunden ist.

Je mehr Zwischenstufen zwischen Versorger und Vertriebspartner liegen, desto komplizierter können Kommunikation, Prozesse und Vergütung werden.

Direkte oder möglichst kurze Anbindungen können dagegen Vorteile bieten: Informationen gelangen schneller zum Vertrieb, Prozesse sind transparenter und es bleibt mehr Spielraum für eine attraktive Vergütung.

Tipp: Fragen Sie eine potenzielle Distribution konkret, wie die Anbindung an die angebotenen Energieversorger aufgebaut ist.


2. Ein breites und wettbewerbsfähiges Tarifportfolio.

Die höchste Provision hilft wenig, wenn sich das Produkt beim Kunden nicht verkaufen lässt.

Eine gute Distribution sollte deshalb nicht von einem einzelnen Versorger oder wenigen Tarifen abhängig sein. Entscheidend ist ein Portfolio, mit dem unterschiedliche Kundensituationen abgedeckt werden können.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Privatkunden

  • Gewerbekunden

  • Strom und Gas

  • regionale und bundesweite Angebote

  • unterschiedliche Verbrauchsklassen

  • individuelle Lösungen für größere Gewerbe- und Industriekunden

Je breiter das Portfolio, desto häufiger kann der Vertriebspartner seinem Kunden tatsächlich ein passendes Angebot machen.


3. Provision ist wichtig – aber Auszahlung und Transparenz sind genauso wichtig.

Natürlich gehört die Provision zu den wichtigsten Kriterien bei der Wahl einer Distribution.

Professionelle Vertriebspartner sollten allerdings nicht ausschließlich fragen:

„Wie viel bekomme ich pro Vertrag?“

Ebenso wichtig sind:

Wann wird ausgezahlt? Wie transparent ist die Abrechnung? Wie werden Stornos behandelt? Kann ich den Status meiner Verträge nachvollziehen?

Ein paar Euro mehr Provision bringen wenig, wenn Abrechnungen verspätet, unübersichtlich oder schwer nachvollziehbar sind.

Bei Energiespardienst24 werden Provisionen beispielsweise im 14-tägigen Rhythmus ausgezahlt. Gleichzeitig können Vertriebspartner den Status ihrer vermittelten Aufträge digital verfolgen.


4. Persönlicher Ansprechpartner statt anonymer Support.

Im Vertrieb entstehen Fragen häufig genau dann, wenn gerade ein Kunde vor einem sitzt oder ein Mitarbeiter Unterstützung benötigt.

Eine Supportadresse mit mehreren Tagen Antwortzeit hilft dann wenig.

Gerade für Teamleiter und Agenturen ist ein fester Ansprechpartner deshalb ein wichtiger Faktor. Dieser sollte das Geschäftsmodell, die Vertriebsstruktur und idealerweise auch die individuellen Anforderungen des Partners kennen.

Bei Energiespardienst24 arbeiten Vertriebspartner mit festen Partnermanagern und einem zusätzlichen Backoffice zusammen.

Das Ziel ist einfach: Probleme sollen nicht durch verschiedene Abteilungen wandern, sondern möglichst schnell gelöst werden.


5. Digitale Prozesse müssen Arbeit reduzieren.

Moderne Energievermittlung sollte heute weitgehend digital funktionieren.

Dazu gehören unter anderem:

  • digitale Auftragserfassung

  • Tarif- und Angebotsberechnung

  • Statusinformationen zu eingereichten Verträgen

  • digitale Vertragsstrecken

  • nachvollziehbare Provisionsabrechnungen

Für Vertriebspartner bedeutet Digitalisierung vor allem eines: weniger Administration und mehr Zeit für Vertrieb.

Besonders bei größeren Teams wird dieser Punkt entscheidend. Was bei zehn Verträgen pro Monat noch per Excel oder E-Mail funktioniert, kann bei mehreren hundert Verträgen schnell zum organisatorischen Problem werden.


6. Eine gute Distribution muss mit dem Vertriebspartner wachsen können.

Ein Einzelverkäufer hat andere Anforderungen als eine Agentur mit 30 Vertrieblern.

Deshalb sollte man sich bereits am Anfang fragen:

Kann meine Distribution meine nächste Entwicklungsstufe überhaupt abbilden?

Relevant werden dann beispielsweise:

  • Teamstrukturen

  • unterschiedliche Provisionsstufen

  • Unterabrechnung von Vertriebspartnern

  • Reporting

  • Unterstützung beim Recruiting

  • Schulungen und Coaching

  • technische Infrastruktur

Eine gute Distribution sollte nicht nur für den aktuellen Umsatz funktionieren, sondern auch dann noch passen, wenn aus einem einzelnen Handelsvertreter ein größeres Vertriebsteam wird.


7. Wem gehört eigentlich die Marke?

Dieser Punkt wird besonders für Agenturen interessant.

Viele Unternehmer möchten langfristig nicht unter der Marke ihrer Distribution auftreten, sondern eine eigene Vertriebsmarke aufbauen.

Dann sollte geklärt werden, ob beispielsweise Tarifrechner, Vertriebsportal und weitere Systeme auch als White-Label-Lösung zur Verfügung stehen.

Energiespardienst24 bietet Agenturpartnern beispielsweise die Möglichkeit, Teile der vorhandenen Infrastruktur im eigenen Branding zu nutzen.

Damit kann eine Agentur unter eigener Marke auftreten, ohne sämtliche technischen Systeme selbst entwickeln zu müssen.


8. Entscheidend ist, was passiert, wenn etwas nicht funktioniert.

Solange alle Verträge angenommen werden und alle Prozesse laufen, sehen viele Distributionen gut aus.

Die wirkliche Qualität einer Partnerschaft zeigt sich häufig erst bei Problemen.

Ein Tarif verschwindet kurzfristig. Ein Auftrag hängt im Prozess. Eine Abrechnung ist unklar. Ein großes Gewerbeangebot muss schnell kalkuliert werden. Ein Vertriebspartner benötigt Unterstützung bei einem ungewöhnlichen Kundenfall.

Dann entscheidet sich, ob hinter einer Plattform tatsächlich eine funktionierende Organisation steht.

Deshalb lohnt sich vor einer Zusammenarbeit eine einfache Frage:

„Wenn morgen etwas schiefläuft – wen kann ich anrufen?“

Die Antwort darauf sagt häufig mehr über eine Distribution aus als die schönste Provisionstabelle.


Fazit:

Nicht die höchste Provision entscheidet!

Eine professionelle Strom- und Gas-Distribution ist weit mehr als eine Schnittstelle zwischen Energieversorger und Verkäufer.

Sie stellt Produkte, Technik, Abrechnung und Support bereit und schafft damit die Infrastruktur, auf der ein Vertrieb wachsen kann.

Wer eine neue Distribution sucht, sollte deshalb mindestens diese acht Punkte vergleichen: Anbindungen, Tarifportfolio, Provision und Auszahlung, persönliche Betreuung, digitale Prozesse, Skalierbarkeit, White Label und Supportqualität.


Energiespardienst24 ist seit 2008 im Energievertrieb tätig und hat seine Plattform genau auf diese Anforderungen ausgerichtet – vom Neueinsteiger und selbstständigen Handelsvertreter bis zur etablierten D2D-Agentur.


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